Die Berufsunfähigkeitsversicherung

Das Risiko Berufsunfähigkeit ist für jeden relevant, egal welchen Beruf Sie ausüben. Dies gilt keinesfalls nur für körperlich tätige Menschen. Etwa jeder dritte Fall von Berufsunfähigkeit ist auf psychische Beschwerden rückführbar. Bei körperlichen Berufen wie Dachdecker, Bauarbeiter oder Feuerwehrmann sind oft Skelett-, Muskel- oder Bindegewebserkrankungen die Ursache. Geistige Erkrankungen sind aber laut der Deutschen Rentenversicherung immer häufiger der Grund. Daher gilt das Risiko auch für alle geistigen Berufe.

Für einige Berufsgruppen ist das Risiko Berufsunfähigkeit jedoch höher als für andere. Hierzu gehören Menschen mit Vorerkrankungen, Leistungssportler und vor allem Menschen mit Risikoberufen. Deshalb ordnen die Versicherungen ihre Kunden entsprechend ihres Berufs und Gesundheitszustands bestimmten Risiko- und Beitragsgruppen zu. Ärzte, Studenten Beamte und kaufmännische Angestellte zahlen meist geringere Beiträge, da sie keinen der Risikoberufe ausüben.

Jedem, der Informationen zur Berufsunfähigkeitsversicherung eingeholt hat, ist deren Notwendigkeit bekannt. Denn die staatliche Rente, die Berufsunfähige bekommen können, fällt sehr mager aus und genügt nicht annähernd zur Aufrechterhaltung des eigenen Lebensstandards. Auch wird es dann schwierig, die heute enorm wichtige private Altersvorsorge zu finanzieren. Ohne eine private Berufsunfähigkeitsversicherung ist Armut bei Berufsunfähigkeit und im Alter vorprogrammiert. Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung springt ein, wenn Sie Ihren Beruf zu 50 Prozent nicht mehr ausüben können.

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